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Veröffentlicht am 01.10.2022 in Aktuelles

Stellungnahme des SPD-Ortsvereins Blaubeuren zum Artikel ‚Blaubeurens AWO-Ortsverein löst sich auf‘ im Blaumännle vom 23.9.2022 und SWP vom gleichen Tag.

Wir, die Blaubeurer SPD empfinden es als sehr bedauerlich, dass der Ortsverein der Arbeiterwohlfahrt in Blaubeuren seine Auflösung betreiben muss. Seit seiner Gründung im Jahre 1950 entwickelte sich der AWO-Ortsverein zu einer Institution in Blaubeuren mit Aktivitäten und Veranstaltungen, die zum Teil bis zum heutigen Tag geschätzt werden. Die Auflösung der örtlichen Arbeiterwohlfahrt hinterlässt eine große Lücke im sozialen Leben unserer Stadt. Leider haben der Wandel in der Gesellschaft - viele Vereine können ein Lied davon singen - aber auch Entscheidungen der Führung des AWO-Ortsvereins und fehlende Weichenstellungen für die Zukunft zu dem heutigen Ergebnis geführt.

Wenn man sich auch nur ein bisschen mit der Geschichte der AWO auskennt, dann ist die vom gegenwärtigen Vorsitzenden in den Raum gestellte Vermutung, der Niedergang der lokalen AWO könnte mit der Nähe zur SPD zu tun haben, höflich ausgedrückt, absurd: die Mitbegründerin und erste Vorsitzende der AWO, Maria Juchacz war SPD-Mitglied, im Parteivorstand aktiv und Frauenrechtlerin. Der Hauptausschuss Arbeiterwohlfahrt beim Parteivorstand der SPD wurde von Marie Juchacz geleitet. Erst in den 1950er Jahren löste sich die AWO organisatorisch von der SPD. Die Bezeichnung „Schwesterorganisation“ ist auf Landes- und Bundesebene bis heute zutreffend. Auch der ASB, viele Gewerkschaften und die Naturfreunde entstammen der Arbeiterbewegung und stehen der Sozialdemokratie bis heute nahe.

Nicht zu vergessen: über viele Jahrzehnte, gerade während der Blütezeit, hatten Sozialdemokraten den Vorsitz der Blaubeurer AWO inne und viele aktive Helfer der AWO waren auch Mitglieder im SPD-Ortsverein. Wie man also zu einer so abstrusen Behauptung der „schädlichen Nähe“ kommt, ist uns als SPD Ortsverein absolut unverständlich.

 

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