Facebook ist der Stammtisch der Neuzeit!

Veröffentlicht am 22.11.2019 in Ortsverein

Mit diesem einen Satz charakterisierte David Drenovak das soziale Netzwerk.

Ohne Zweifel verfügt er über die fachliche und persönliche Kompetenz dazu. Bereits 2007, während seines Studienaufenthaltes in den USA war er auf Facebook aktiv und hat bis heute den Wandlungs- und Entwicklungsprozess von Facebook  begleitet. Auch fachlich gehören Medien generell zu seinem Arbeitsbereich, sei es in seiner Funktion als Redakteur der Schwäbischen Zeitung oder aktuell, als wissenschaftlicher Mitarbeiter unserer SPD-Bundestagsabgeordneten Hilde Mattheis. Anlass war der Stammtisch des SPD Ortsvereins Blaubeuren am 11.11. der sich über die Wirkweise und die Auswirkungen sozialer Medien am Beispiel von Facebook informieren lassen wollte.

Nach einer kurzen Beschreibung von einem typischen Facebook Profil ging es um die Frage: warum sind Menschen auf Facebook. Dazu muss man wissen, dass weltweit in 2018 über 2,3 Milliarden Menschen auf Facebook erreichbar waren. Selbst wenn man das auf eine lokale Ebene herunterbricht, bedeutet das, dass man mehr Menschen erreichen kann als mit einer (lokalen) Zeitung, wenn man die Mechanismen optimal nutzt. Privatpersonen nutzen das zum Pflegen und Knüpfen von Kontakten und auch zur Partnersuche sowie zur Möglichkeit, andere am eigenen Leben teilhaben zu lassen. Für Unternehmungen sind das ideale Bedingungen zur Erhöhung Ihrer Reichweite für Produkte und Nachrichten.

Das Netzwerk selbst wertet die Aktivitäten der einzelnen Personen aus um ein Profil zu erstellen, mit dem gezielt für die betroffene Person Werbung (auf Facebook) geschaltet werden kann.

Das Prinzip, dass sich auch an anderen Stellen widerfindet, ist, den Beteiligten entgeltfrei möglichst viel Komfort und/oder neue Möglichkeiten zu bieten und dieses Angebot dann mit kommerziellen Aktivitäten zu verknüpfen.

David Drenovak verwies darauf, dass, wenn man die Vorteile der Medien nutzen will, man sich sehr wohl vorher überlegen soll, WAS man postet. Darüber hinaus sind Protesten von Datenschützer, die Möglichkeiten zum Einstellen von Schutzmechanismen größer geworden. Diese sollte man unbedingt nutzen.

Natürlich gelten diese Zusammenhänge nicht nur für Facebook, sondern so oder ähnlich auch für Twitter, Instagram, Youtube oder WhatsApp, um nur einige zu nennen.

 

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